Menschen und Konflikte …

… gibt es dort, wo Menschen sind.

PolitikerIn als BERUF zu sein, ist deshalb skurril bis paradox: Politik+Rueckkopplung=KORRUPTION
POLITIKERiNNEN sind “Konflikt”menschen”
UND
vor allem Menschen, die VON KONFLIKTEN PROFITIEREN.
(Konflikte sind also IN IHREM INTERESSE)

Politik ist oft LEERES GEREDE, weil nur gute Rhetorik “erfolgreiche” Politik macht:
Gute (technische) Loesungen sind 1. einfach, 2. einfach zu handhaben und werden 3. von allen verwendet, auch wenn sie sich nicht fuer die Technik der Loesung(en) interessieren und/oder sich der Mechaniken womoeglich gar nicht bewusst sind. Das gilt auch fuer politische Loesungen.

Alle PolitikerInnen werden dem vehement (und rhetorisch ueberzeugend, sic!) widersprechen: “aber I_C_H doch nicht! Ich arbeite doch immer schon fuer BEILEGUNG von Konflikten!” etc.etc.
(das ist so aehnlich wie mit dem Gottesbegriff, den es in irgendeiner Form nur dort — aber zugleich fast immer dort — gibt, wo eben Menschen sind)
mehr zum Thema “warum Demokratie, warum Herrschaft, warum PolitikerInnen” und “was hat das mit Hierarchien zu tun” (verbreitetes Argument: “ohne Hierarchien wuerde doch nichts funktionieren???”) siehe http://jauchekuebeldemokratie.wordpress.com

Jede Philosophie hat eine Grundlage: zum Beispiel die vier Affen mit je einer Hand vor den Augen, den Ohren, dem Mund und dem Hirn. Drei davon sind sehr bekannt, aber der vierte ist leider sehr realistisch.
POLITISCHE Philosophie hat jedenfalls mit dem Umgang miteinander zu tun, siehe auch Zivildienst, Polizei und Bundesheer

Versuchen wir es einmal mit dem Satz
“Kein Mensch sollte die Macht haben, andere Menschen in Konfliktsituationen zu bringen”.
oder, besser:
“Kein Mensch sollte Macht ueber andere Menschen haben”.
(was positiv funktioniert, wenn kein Mensch Macht ueber andere Menschen beansprucht: wer gute Freunde hat, weiss das einfach)

Sicher, das klingt zuerst unrealistisch. ABER wer dem zustimmt, findet eine Reihe interessanter Gedanken, die daraus folgen:
Werte wie Freiheit, Demokratie, Umwelt, Klima und Ressourcen sind einfach nicht zu erzwingen sondern koennen nur mit Einigkeit entwickelt werden.
Und das Thema ist das INDIVIDUUM, also “Mensch”.
Ein weiterer Gedanke betrifft RITUALE und INSTITUTIONEN, und es gibt auch aktuelle Beispiele aus aller Welt dazu:

Freiheit und Demokratie kennen viele konkrete Freiheiten und Elemente, die (jede einzelne) Grundlagen der Demokratie sind ABER Demokratie noch lange nicht hinreichend definieren. Freiheit und Demokratie sind so eng verbunden, dass sie hier zusammen behandelt werden:

***

* Freiheit der Wahlen und Pluralismus
(das ist nicht nur alle 4-6 Jahre ein Zettel in einer Wahlzelle mit Wahlversprechen vorher und Bruch der Versprechen nachher, sondern das hat auch mit dem Alltag zu tun) Wahlen sind
*** *** *** NOTWENDIG aber NICHT HINREICHEND *** *** ***
fuer Freiheit und Demokratie

(POSITIVes Beispiel 2010 war Sumatra, wo einer der Bewerber kandidieren konnte, obwohl er in Haft ist; dass es ausgerechnet ein Militaerfaschist ist, der Rebellen zerbombte, statt zu demokratischem Dialog beizutragen, macht das Beispiel wieder weniger schoen;
NEGATIV ist, dass in den meisten Staaten der EU — in Haft — weder aktiv gewaehlt noch passiv kandidiert werden darf; besonders negativ handhabt Oesterreich das Wahlrecht: Oesterreich wurde deswegen 2010 sogar vom Menschenrechtsgerichtshof MRGH (European Court of Human Rights) verurteilt; vielleicht sollte angesichts der Erfahrungen der Dissidenten der damaligen Sowjetunion gerade Gefangene bei Wahlen kandidieren MUESSEN: wenn sie unpopulaere Konzepte haben, sind sie immerhin im Schutz der Gefaengnisse)
Ein besonderes Problem sind auch Kriege mit der Propaganda des “Anti”Terror” oder genauso als “islamische”Revolutionen”, weil sie Diktatur meist durch endlose westliche Besetzung (((X))) oder (islamischen) Kirchenstaat bzw. Religionsstaat ersetzen.
Das sind “Ja-oder-ja” bzw. Anti-win-win (Loose-loose) Situationen:
* Pluralismus bleibt unterdrueckt bzw. verschwindet auch “daheim” bei den Besetzern
* Demokratie ist nur mehr Betrug und Rhetorik.

(Minderheiten wie den Kurden geht es heute nicht besser als im Iran des Shah oder im Irak des Saddam Hussein)
(((X))) (The special situation of US bases in Germany — until the 1990s — should be differentiated from that. Unlike Iraq/Iran, Afghanistan, and Japan, the structures of German society were entirely destroyed by Hitler’s “total war” during WWII. Japan had bent as a whole when the emperor bent after Hiroshima and Nagasaki, while Iraq/Iran/Afghanistan were used to partisan strategies from the Shah and from Soviet occupation. The special situation in Germany therefore led to a large number of US Americans who became a significant consumer group and economic factor. Germans became familiar with goods and customs they would have never known otherwise, at least not this widely spread; also, feelings of freedom, otherwise unknown and completely “uneuropean” – American immigrants killed “their” indigenous natives, but they still had started out as expelled protesters against European rulers – came into the reach of simple people. Giving up those bases, such as the FRA airbase, was not a good idea. They offered symmetry to NASA and Arizona. Whoever lived a while in postwar Germany, as a non-German, knows the difference)

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* Freiheit der Partizipation (das ist nicht nur waehlen gehen, sondern hat auch mit typischen Beamten in den meisten Administrationen weltweit zu tun, wenn sie mit Einstellungen auftreten wie “da koennte ja jeder kommen” oder “da koennte ja jeder tun, was er will” und “welches Gesetz sagt Ihnen, dass das erlaubt ist?”)

(POSITIVes Beispiel sind die Schweiz und Bayern: in der Schweiz wird JEDES Gesetzvorhaben einer Volksabstimmung (Plebiszit) unterzogen, und in Bayern muss immerhin noch jedes Volksbegehren im Landesparlament behandelt werden und fuehrt, wenn es dort abgelehnt wird, automatisch (!) zu einer Volksabstimmung;
NEGATIVes Beispiel ist Oesterreich, wo bisher noch KEIN EINZIGES Volksbegehren je im Parlament behandelt wurde: eine verpflichtende Behandlung ist “nicht vorgesehen”, obwohl sie sich aus Art.1 BVG sofort ergibt: “Oesterreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volke aus”; welches Recht kann das, wenn dieses Volk nicht abstimmt? selbst wenn sich KlaegerInnen faenden, wird die Klage “mangels Parteienstellung” von Gerichten “zurueckgewiesen”, und von VolksABSTIMMUNG (Plebiszit) ist gar keine Rede; incredible: plaintiffs against a law “do not exist” by law …)

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* Partizipation im Alltag: das hat mit dem “normalen” Umgang miteinander zu tun, also auch mit der Gedankenmenge und Gedankenstruktur, mit der jemand die Anmassung begeht, andere Menschen zum Objekt des eigenen Denkens zu machen (d.h. Allueren der Herrschaft ins Spiel zu bringen)

(POSITIVes Beispiel ist zb das “Reissverschlussprinzip” der Sozialforen: nach jeder Wortmeldung eines Mannes kommt die naechste Frau der Rednerliste zum Wort, und umgekehrt;
NEGATIVes Beispiel sind alle Arten von Diskriminierung, etwa auch der sozialen Verantwortung (((XX))) oder der sexuellen Orientierung, und zwar AUCH zb nichtmonogamer Orientierungen im Alltag von “einfachen” MitmenschInnen)

(((XX))) (das Wort “Verantwortung” wird dabei oft missbraucht, wenn eigentlich “Rechtfertigungs”zwang gemeint ist; wer jedoch Verantwortung gegenueber Mitmenschen aufbringt und zum Beispiel thematisiert, dass “Fleiss” heute schon die ganze Welt kaputtwirtschaftet, der wird mit Schimpfworten wie “Tachinierer” oder “Sozialschmarotzer” oder “soziale Haengematte” diskreditiert)

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* Freiheit bzw. Schutz vor Hierarchismen, denn der Tod jeder Demokratie sind Hierarchismen und nicht Diktatur (das ist bloss die offensichtlichste Hierarchie; schliesslich entstand Demokratie im antiken Griechenland als Schutz vor dem tyrannos, auch wenn Demokratie heute als “Regierungsform” bezeichnet und damit missbraucht wird)

(POSITIVes Beispiel ist die Schweiz, die als einziges Land in Europa die Habsburger und ihren Verwalter Gessler nachhaltig hinausgeworfen hat — das ist die Geschichte mit dem Gesslerhut, wie er heute mit EU wieder auferstanden ist: Verneigung obligat, Kritik fuehrt zu Existenz- und Glaubwuerdigkeitsverlust —
NEGATIVes Beispiel sind Klaeffer wie George W. Bush jun. und Sarkozy, die nach einem einfachen Polizistenmord sofort von der “totalen Vernichtung der Verbrecher” zu sprechen begannen und ihre Demokratievernichtung als “Kampf gegen den Terror” kaschier(t)en; zuvor hatte Sarkozy als Innenminister ohne Wimpernzucken auf Jugendliche in der Pariser Vorstadt schiessen lassen, und Michael Bloomberg ist in New York “wuerdiger” Nachfolger von George W. Bush jun., mit mehrmals Hunderten Verhaftungen und Misshandlungen beim Occupy Wall Street Protest; in der Schweiz gibt es allerdings bis heute “die Burger” als Nachfolger des Gottesgnadenadels, wie er im Rest Europas existierte; nach Abschaffung des Patriziats in der Schweiz taten sich diese “Burger” im Zusammenhang mit den Nazis hervor und spielen bis heute in Bern eine wichtige politische Rolle bei den Konservativen http://de.wikipedia.org/wiki/Burgergemeinde_Bern)

* Freiheit der Kommunikation
Das ist nicht nur gratis telefonieren, sondern das hat auch mit Bespitzelung und Datenschutz zu tun: auf diesem Gebiet bewegt sich heute das am meisten verbreitete Gestapo Mobbing, auch wenn es angeblich gar keine Gestapo mehr gibt: wer aber beobachtet, was rund um Julian Assange vorging, beginnt daran zu zweifeln

(POSITIV ist sicher Freedom of Speech in den USA, wenn auch gerade dieses Thema in Europa nach der Geschichte des Dritten Reichs, der damaligen KZ und Massenmorde in Gaskammern und Krematorien ein enormes Problem ist; “moderner” Rechtsradikalismus leugnet diese Massenmorde immer wieder einfach und sagt “ich habe Gaskammern nicht gesehen”;
NEGATIV tut sich wieder einmal die EU hervor, die schon seit Jahren eine Zensur des Internet vorantreibt, wie ja alle antidemokratischen Strukturen Kontrolle der Medien und Informationen als oberste Prioritaet betreiben; Ungarn hat sich ein (schlechtes) “Beispiel” genommen: seit 2010/2011 gibt es gleich ein ganzes neues ZENSURGESETZ, das ALLE MEDIEN (nicht nur Internet) unter Kuratel einer Zensurbehoerde stellt; Parlamente sind strukturell oligarchisch und noch keine Garantie sondern durchaus ein Risiko fuer Demokratie, wenn Parlamente “hoeher” gewichtet sind als Plebiszite und als HERRSCHAFT der MEHRHEIT statt als Demokratie funktionieren; Minderheitenrechte sind nur ein schmaler Aspekt dieses Problems)

***

* Freiheit der Bewegung
Das ist nicht nur gratis bahnfahren, das hat auch mit Umwelt-, Klima- und Ressourcenproblemen zu tun, und damit dass — je hierarchistischer und totalitaerer ein Land ist — Fuehrerscheine nicht selten als Erlaubnisscheine gehandhabt werden. Betroffen sind sowohl totalitaere Herrschaftsstruktur als auch totalitaere Gesellschaftsstruktur.
(seit ca. 2005 wird rund um das Reizwort “Migration” — negativ stigmatisiert — mit Hassworten — “Gutmensch” und “Asylant” und “Kriminaltourismus” — in ganz Europa die individuelle Bewegungsfreiheit so viel wie moeglich torpediert)
Geschichtlich wurde die Gesellschaft in Deutschland durch “Staat” — Wehrmacht wear seit dem Vertrag von Versailles gierig auf Revanche, und Hitler&Friends im Nationalsozialismus — massiv bis zum tief verwurzelten Totalismus hierarchisiert,
waehrend die heutigen Krisen mit ihren Hierarchisierungen — “geh arbeiten, du Schmarotzer” bzw. “wieso kassiert der Auslaender, aber ich nicht?” — Neofaschisten wie LePen, Bossi und Berlusconi leichtes Spiel machen, mit Xenohass zu operieren)

(POSITIV hat die EU die Grenzkontrollen in Europa abgeschafft — was ohne weiteres auch ohne politische Union laengst moeglich gewesen waere — und
NEGATIV haben Italien und Oesterreich mit besonders restriktiven Asylgesetzen Fluechtlinge (Refugees) mit dem Hasswort “Asylanten” degradiert; immer mehr als Illegale kriminalisierend, hat Italien gleich einmal haufenweise Rumaenen — obwohl EU Buerger — als “Sicherheitsrisiko” abgeschoben;
in den USA “profiliert” sich der Buergermeister in New York, Michael Bloomberg (?), seit Jahren mit der Deportation Obdachloser in Ghettos am Stadtrand und mit besonderer Gewalt gegen Occupy Wall Street Bewegung, die dem Bloomberg Finanzimperium (?) offenbar zu nahe kommt: Celebrities on Occupy Movement (?), Wall Street Video ;
und in Ungarn werden seit 2011 Obdachlose gar in Haft geworfen)
(aber auch technisch bieten diese Laender eines der uebelsten Beispiele fuer Behinderung der individuellen Bewegungsfreiheit: wer mit dem Zug fahren will, muss in ThoerlMaglern/Tarvis entweder in die Staatsbahn des anderen Landes UMSTEIGEN (!) oder in einen InterCityBus UMSTEIGEN (!) oder braucht fuer 100km von Villach nach Udine — ueber Slowenien, 200km Umweg — 6-8 Stunden (!); dass nicht-italienische Zuege keine Zwischenstops — etwa Udine, auf dem Weg nach Rom — machen duerfen, wurde in Berlusconistan sogar NACH dem EU-Beitritt “neu” eingefuehrt)

Zu diesem Thema spielen auch Umweltprobleme eine starke Rolle, siehe unten.

* Freiheit und INTEGRITAET der Person und des Koerpers (das ist nicht nur Schutz des Lebens und auch nicht nur Freedom of Speech, sondern hat auch mit der Gestaltung von Lebensraum zu tun)

(Haft sollte nicht sein: wenn Verbrecher frei herumlaufen, muessen sich alle etwas vorsichtiger bewegen und freundlicher miteinander umgehen, wie in Gefaengnissen und KZ ja auch; Haft ist die heutige Form von KZ, und wie das letztlich endet, ist bekannt)

* Freiheit und SICHERHEIT der Existenz (das hat auch mit der freien Wahl von Bezugspersonen zu tun, die in jungen Lebensjahren noch viel wichtiger ist als im Alter; Oest.Zentrum f.Kriminalpraevention hat einen guten Ansatz, obwohl das Thema immer noch hsl. fuer “Straf”verfolgung” verwendet wird)

(Existenzsicherheit ist aber auch — MIND. — Grundeinkommen OHNE Bedingungen)

(POSITIV sind Namibia und Brasilien zu nennen: in Namibia funktioniert ein Modell des Grundeinkommens OHNE Bedingungen schon seit 2008 in der Praxis (aber nicht staatlich, sondern als Zusammenarbeit GEWERKSCHAFT & DIAKONIE Deutschland; die Regierung dort hat andere Prioritaeten: erst 2010 wurde ein protziger Neubau fuer die Botschaft und ein ehemaliger Heuriger um je -zig Millionen Euro gekauft, beides im 19. Nobelbezirk in Wien); die TeilnehmerInnen des Grundeinkommens in Namibia http://www.bignam.org begannen in kurzer Zeit eine Mikro”markt”wirtschaft” aufzubauen, — ob das nun “gut” ist oder nicht (X) — aber auch wer nicht teilnahm, war eben nicht mittellos; Brasilien bisher nur das Gesetzesvorhaben in die Tat umgesetzt hat aber Grundeinkommen noch nicht real ausgezahlt werden, dort gibt es im Gegenteil 2010 immer noch die Camps der Landlosen, die de facto wie Sklavencamps funktionieren: wer zu fliehen versucht, wird immer wieder erschossen; besonders NEGATIV agieren der Club of Rome und die G7, G8, G20 und ihr Weltwirtschaftsforum in Davos, die mehr und mehr Menschen in prekaere Jobs treiben,
— und zwar mit mehr ArbeitsZWANG denn je —
aber sie mit NICHT einem Grundeinkommen OHNE Bedingungen absichern)

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Veto fuer Alle …

    Stimmen Sie ab:
    O Eine tolle Aktion, schließlich zählt jede einzelne Geste, um die Menschen wachzurütteln.
    O Warum nicht? Es schadet nicht.
    O Kann man vielleicht mal machen, ist aber keine Lösung der Probleme.
    O Solche Aktionen sind übertrieben und sinnlos.
    Zum Ergebnis Abstimmen

(X) (warum Kapitalismus vernichten ??? so erzeugte man bloss Maertyrer, weil jede(r) auch mal von Gier getrieben ist; mehr …)
Kapitalismus als Milchkuh verwenden = restriktive Randbedingungen (Klima, Umwelt, Ressourcen, Existenzgeldnutzen OHNE Bedingungen etc.) erzwingen — statt “Arbeits”zwang erzwingen — und diese Gier (fuer Alle) nutzen.

* Freiheit der Emotionen und des Denkens (das ist nicht nur Freiheit von Entscheidungen, geistigem und emotionalem Druck anderer Menschen UEBER das individuelle Ich, sondern das kann in vielen Details konkretisiert werden; zuerst wurde und wird jede Entwicklung ja einmal als “Anarchie” oder “Utopie” denunziert: vor 500 Jahren waere es genauso Anarchie und Utopie gewesen, politische Rechtfertigung von einem Regenten zu verlangen oder ihn abwaehlen zu wollen)

(POSITIV ist etwa die Struktur von Sozialforen, wo bewusst auf Parteistruktur verzichtet wird, um ein Maximum an Teilnahme und Einbringung zu ermoeglichen; als wirklich demokratisches Element in “Politik” von Nationalstaaten — die erst seit ca. 200 Jahren als solche relevant sind — sollte laengst ein Vetorecht fuer jede(n) verankert sein: “Entscheidungen” sind dann zwar schwieriger und brauchen mehr Ruecksichten, sicher aber auch besser demokratisch weil letztlich einstimmig; NEGATIV ist besonders der Lissabon Vertrag der EU, der seit 1.12.1009 sogar das Vetorecht der EU Mitgliedstaaten abschaffte, das 1994 als Basis der EU Akzeptanz in ganz Europa als “felsenfest” proklamiert wurde)

***

(es ist sofort sichtbar, dass fast alle diese Konsequenzen des Grundgedankens auch mit Geld zu tun haben; zum Thema Geld kommt deshalb der Gedanke dazu, dass Geld — fuer die meisten Menschen — mit Lebenszeit zu tun hat; sie sind bereit, Lebenszeit zu geben im Austausch gegen die Hoffnung, mehr Geld zu bekommen als sie haben; oft bleibt es auch bei der Hoffnung als UnternehmerInnen, als ArbeitnehmerInnen mit “Jobs” oder als “arbeits”lose” BewerberInnen; Schlagworte dazu sind z.B. LebenszeitRAUB, LebenszeitBETRUG, Rivalitaet etc., denn ohne Rivalitaet sind “Jobs” mit “Arbeits”einkommen” an einem “Arbeits”platz” nie zu haben;

meist bedeutet aber “Konkurrenz”der”Produkte” — die allen guttut, WENN alle Menschen als KonsumentInnen an “Markt” teilnehmen koennen — vielmehr Rivalitaet der UnternehmerInnen bzw. ihrer ManagerInnen)

Menschenrechte folgen unmittelbar aus diesen Gedanken, und jeder einzelne Absatz davon ist einen Lebenszweck eines ganzen Lebens wert.

Bildung ist nur eines davon, und die Gefahr ist real, dass die Bildungsbewegung 2009/2010 so endet wie die 1968er Bewegung, aus der letztlich nur “neue Eliten” hervorgingen, die dann mit gleich(artig)en Strukturen vorheriger Herrschaft weiter”arbeiteten” und nur neue Personen “hinauf” brachten.

(Beispiel: politische Parteien in Europa und Asien entsprechen fast 1:1 den Strukturen “alten” Adels, das war nicht nur in DDR und Sowjetunion der Fall)

Solche Bewegungen nachhaltig, dauerhaft zu erhalten, ist ein bisher ungeloestes Problem, denn iranische Revolutionsgarden oder saudiarabische Religionspolizei kann nicht die Antwort sein, wo Freiheit und Demokratie positive Werte sind.

(wie nahe “Adel” und “Eliten” und Religionskirchen einander in ihrer Sucht nach Repression sind, zeigt sich im Juni 2011(!) im IRAN, wo mit Razzia auf offener Strasse und in Wohnungen Kleidung und Heiratspapiere(!) — etwa von Paaren in Autos — kontrolliert wurden)

Auch das Umfeld dieser Gedanken spielt eine Rolle: etwa die Beziehung zu gedanklichen Konstruktionen wie Ideologien und Religionen. Es ist weder atheistisch noch agnostisch wenn das Konzept von einem Gott oder vielen Goettern als KONZEPT VON MENSCHEN festgestellt wird: es ist schlicht Tatsache. Nur Menschen definieren Gotteskonzepte, und nur Menschen treffen Aussagen darueber.

(Ausnahme: wenn Schimpansen und Raben beginnen, abstrakte Gedanken zu formulieren, werden sie wohl auch Gotteskonzepte zu fabulieren beginnen; Beispiele fuer strategisches Denken und emotionales Handeln von Tieren finden sich heute schon in jeder zweiten Tierdoku)

Weder ein Erzwingen von Auseinanderetzung mit Gotteskonzepten (“In God We Trust”, Inquisition vor 1000 Jahren in Europa oder islamische “Gottesstaaten”) noch ein Erzwingen von Gottesverboten (Verbot von Religionskirchen erzeugt nur Maertyrer) tragen dem Rechnung.

2. Schonung von Umwelt, Klima und Ressourcen betrifft ebenfalls viele Elemente, die es wert sind, einzeln genannt zu werden und in Zukunft konstant erweitert zu werden:

Im Zusammenhang mit Freiheit der Bewegung (als Element der Demokratie und Freiheit) spielt Verkehr eine wichtige Rolle — wer erstickt schon gerne in Abgasen und steht gerne tagelang im Stau? — und deshalb hier einige Gedanken, die eigentlich mehr Alltagspolitik als politische Philosophie sind:

Gute technische Loesungen sind 1. einfach, 2. einfach zu handhaben und werden 3. von allen verwendet, auch wenn sie sich nicht fuer die Technik der Loesung(en) interessieren und/oder sich der Mechaniken womoeglich gar nicht bewusst sind.

(“mit denen die Menschen gar nicht einverstanden sind” war falsch formuliert: solche Loesungen

— die man verwendet, auch wenn man nicht einverstanden ist —

moegen zwar “perfekt” sein ABER entsprechen eher den Totalismen und Faschismen, wie sie seit ca. 1985 wieder massiv und weltweit auftreten und explizit Demokratie VERNICHTEN;

Beispiele dafuer finden sich im Alltag des heute “normalen” sogenannten “wirtschaftlichen” Faschismus

— “I cant afford you on my payroll” … but I dont do anything to make sure you get YOUR money: just give me police to keep MY money safe —

und im Fall “Nuclear”Industry”&AKW geht der Irrsinn sogar so weit, Gewinne (RWE&Co) bei Gerichten einklagen zu wollen, die sowohl Klima/Umwelt — AKW haben 70% ABWAERMEverluste — wie auch Menschen vernichten, wenn auch unsichtbar und nicht von heute auf morgen; na ja, die Jungen in 5000 Jahren, was soll’s …

Politik, die VERNICHTUNG akzeptiert, “weil sonst Gewinne, Industrien, “Arbeits”platz”, BIP/GDP “Wirtschaft” gefaehrdet sein koennten”, ist genauso Totalismus wie Stalin und Hitler bzw. deren Apparate:

im KZ und im Gulag sind jetzt wir alle …)

Jedenfalls: wirklich gute technische Loesungen funktionieren immer OHNE ERZWINGUNG; Verwaltungsstaat und Vorschriftengesellschaft sind die schlechteste Art des Umgangs miteinander.

Beispiel Mobiltelefon und Videokonferenz: wer stressgeladen und aggressiv wird, aergert sich vielleicht ueber die “technischen Hilfsmittel”, aber kein Flugzeug der Welt kann den persoenlichen Kontakt so unmittelbar und sofort herstellen wie Telefon und Videokonferenz; und wer ueber weite Entfernung telefoniert, kann dort nicht zugleich (persoenlich, selbst) gewalttaetig werden.

Im Zusammenhang mit Umweltthemen wird immer wieder “das (private) Auto” als Umweltkatastrophe verteufelt.

(wenn “Staat” Geld nach oben verteilen will, werden meist Kolonnen von Autos im Stau im TV gezeigt; mit gezieltem Management von SCHULDgefuehlen laesst es sich eben am besten abkassieren)

Radfahren ist besser. http://monepedia.wordpress.com/#_A_, Stichwort “Autofutur”) ABER:

Einerseits ist es ein Aspekt der Demokratie und Freiheit, etwa zu entscheiden, wann man wohin wolle und ob man das — ausserhalb eines Fahrplans und ohne beim Umsteigen Gepaeck zu schleppen — lieber von Tuer zu Tuer mache. (Das schliesst nicht aus, sich schnell zu bewegen und trotzdem auf Umwelt, Klima und Ressourcen zu achten)

Andererseits erzeugen private Kfz nur 1/8 (!) der umwelt- und klimarelevanten Emissionen, verglichen mit fast 5/8 durch Kraftwerke, Industrie und deren Gewerbeverkehr. (Google Suchworte: Umwelt+Klima+Ressourcen+Verkehr etc.), wobei ausser Diskussion steht, dass Verbrennung auch in Autos nicht sein sollte und am besten elektrische Traegersysteme mit Rad/Schiene auf Langstrecke verwendet werden sollten. TrafficSystems (tubes / rails)

(Tunnels sind IMMER umso bessere Loesung fuer Klima und Umwelt, je mehr Verkehr sie bewaeltigen: auch Natur erzeugt Hoehlen, und auch Natur schuettet ganze Taeler zu; es liegt nur am Menschen, nicht als Erstes schoene Plaetzchen zu zerstoeren; sowohl Schienen wie auch besonders Autobahnen in Tunnels erlauben quadrat-KILOMETER-weise mehr Wald, die der heutige Autobahnbau abholzt und vernichtet; waehrend BELUEFTUNG im Tunnel wohl etwas Energie verbraucht, ist BELEUCHTUNG gar nicht notwendig sondern nur ein “Sicherheits”spleen: wer Angst im dunklen Tunnel hat, sollte als Alternative mit dem Auto auf einem Zug fahren koennen;

ein PROBLEM sind Tunnels in Erdbebengebieten zb zwischen Japan und Korea, oder auch unter der Beringstrasse zwischen Alaska und Sibirien, wenn EarthWarming nicht vehement gebremst wird: in Arktis und Antarktis gibt es nur deswegen — momentan — weniger Erdbeben, weil Polareis die Erde bzw. das Meer dort buchstaeblich “einfrieren”; deshalb sollten dort auch KEINESFALLS “ROHSTOFF”gewinnung” begonnen werden)

(wer sagt es den PolitikerInnen ???)

Wenn Gedanken zu Freiheit und Demokratie einbezogen werden, fallen einige Argumente auf, die eigentlich nur dem Individuum Mensch kein individuelles Verkehrsmittel zugestehen wollen:

* dass private Autos “kein Verkehrsmittel fuer Langstrecke sind”. (Autos von Bonzen oder “Einsatz”dienste” werden selten kritisiert: das Leben ist eben lebensgefaehrlich 🙂 oder

* dass “das gesamte Verkehrssystem optimiert” werden solle (Negativbeispiel Niederoesterreich: Busse und Bahnen sind oft leer, trotzdem geht es kaum ohne Moped; zur Feldarbeit auch noch als “Sport” (?) mit dem Fahrrad? oder um nachher einzukaufen?)

In diesen beiden Argumenten werden 3 voellig verschiedene Ebenen und Randbedingungen mit dem Wunsch vermischt, anderen etwas vorzuschreiben:

a) ob sich jemand ein Auto fuer Langstrecke wuenscht, ist ein persoenlicher Wunsch — den die zentralisierenden Vorschriftengesellschaften im Ausmass ihrer Herrschaftlichkeit unterdruecken wollen — bzw. Bedarf der VerkehrsteilnehmerInnen (den NUR sie selber entscheiden koennen)

b) ob ein Verkehrssystem optimiert wird, ist ein Problem der Betreiber und Nutzer dieser Verkehrssysteme und NICHT der “PolitikerInnen”;

c) dass nur ein eigenes Fahrzeug es ermoeglicht,

— Schrottbastelei oder Faxi mit E-Motor Unterstuetzung

diverse Dinge des Alltags (Laufschuhe, Tennisracket, Schwimmsachen etc.etc.etc.) einfach immer dabeizuhaben, und zwar ohne sie mit extra Logistik zwischen Job und Bahn jonglieren zu muessen und ohne verschwitzt im Buero zu erscheinen.

Das geht auch umweltfreundlich, wenn Abgasfilter verwendet werden und kein Strom aus AKW oder Verbrennungskraftwerken die (Nahverkehrs-)Batterien aufladet.

Eine (von vielen) Loesung(en) dieses konkreten Beispiels koennte etwa so aussehen, dass streckenweise Tempolimits auf Autobahnen diese fuer Langstrecken weniger attraktiv machen — in Deutschland besteht de facto schon seit langer Zeit keine freie Wahl der Geschwindigkeit mehr: alle 50 km bestehen in der Naehe von grossen Staedten Tempolimits von 100-130 km/h —

(das ist KEIN Plaidoyer fuer TempoLimits)

ABER — und das waere wichtig —

zugleich (als attraktivere Alternative, und eben NICHT als ZWANG) Traegersysteme mit Rad/Schiene angeboten werden, mit denen gleich schnell oder schneller gereist werden kann, und zwar bei wesentlich geringeren Reibungsverlusten (und damit Treibstoffkosten) als auf dem Asphalt der Autobahnen; TrafficSystems (tubes / rails)

(Bedingung fuer Akzeptanz ist ein Fahrpreis, der billiger kommt als die Benzinkosten, und dass in realistischen Entfernungen (etwa alle 50 km)

— alle 5-10 Minuten, d.h. mit Wartezeiten, die der Ampel vor der Autobahn entsprechen —

auf das System aufgefahren bzw. vom System abgefahren werden kann, und zwar von jeder Stelle eines solchen (im einfachsten Fall als Gueterzug-fuer-Autos-) Systems;

bei heutiger Eisenbahntechnik koennen solche Systeme mit einfachsten Sicherungsmechanismen — fuer Kleinwagen bis zu 3m Laenge, die auf dem System quer zur Fahrtrichtung stehen — SOFORT auf konventionellen Schienen starten, wenn bestehende Bahnsteige verwendet bzw. verlaengert werden: Raststaetten — und sei es als Kioske — werden bei Inbetriebnahme sehr rasch ihren Betrieb aufnehmen (“markt”wirtschaftlich”, denn das riecht nach Geld :)), das sei nicht Sorge von Asfinag und Betreibern und “Politik”)

Umwelt, Klima und Ressourcen werden jedenfalls mehr geschont, wenn — statt sie zu verbieten oder Auto gegen Eisenbahn als Konkurrenz auszuspielen — privaten Autos eine Alternative angeboten wird, schneller und billiger (und mit weniger Risiko) ans Ziel zu kommen

denn

selbst wenn die Kraftwerke, die Strom fuer den Zug erzeugen, Gas verbrennen

— das ja auch durch Naturkatastrophen in die Atmosphaere gelangen kann —

dann sind sie dank der (Kraftwerks-)Techniker fuer Wartung und Filter wesentlich schonender fuer Umwelt- und Ressourcen (schon wegen hoeheren Wirkungsgrades) als einzelne Verbrennungsmotoren in Diesel-Lokomotiven oder gar in LKW (aber auch in PKW, obwohl diese viel weniger Masse bewegen muessen).

(wahrscheinlich werden sich gerade auch Gueterverkehr und Gewerbetransporte solcher Varianten bedienen, sobald solche Systeme — wie gesagt: alle 5min. — zu laufen beginnen)

Gewerbliche Transporte (Gueterverkehr) unterscheiden sich wesentlich von “privatem” Verkehr:

* sie sind NICHT demokratisches Element bzw. haben keine demokratische Legitimation sondern sind im Interesse der Unternehmen, die sie beauftragen

* sie sind daher — wie alle Wirtschaftsbetriebe — mit ECHTER Kostenwahrheit zu konfrontieren statt mit Infrastruktur zu subventionieren

* bzw. darueber hinaus: es waere durchaus berechtigt, persoenlicher Bewegungsfreiheit von Menschen (also auch privatem Autoverkehr) hoehere Prioritaet als gewerblichen Transporten zu geben, zb mit Ueberholverboten, (LKW-)Autobahnsperren, generellem Nachrang an Kreuzungen, Abbiegen auch bei roter Ampel fuer PKW aber kein Abbiegen fuer LKW etc.

(Letzteres funktioniert auch heute schon in etlichen Laendern: bei roter Ampel blinkt ein Abbiegepfeil, d.h. es darf MIT NACHRANG abgebogen werden, wenn niemand behindert wird)

* LKW sollten auch dringend mit technischen Randbedingungen konfrontiert werden, die besserer Kostenwahrheit Rechnung tragen: Lkw mit Achslasten von 5-10 Tonnen (Sattelschlepper: 5 Achsen, 40-45 Tonnen, wobei 4 Achsen die fast 30 Tonnen Nutzlast tragen) sind fuer die Spurrillen auf Autobahnen verantwortlich.

Diese Spurrillen verursachen derart viele (teure) Reparaturen, dass de facto 10 Monate pro Jahr 1/3 bis zur Haelfte der Fahrbahnbreite wegen Baustellen ausfallen. (Tempo 80 oder gar 60 dort bedeutet unnoetige Zeitverluste UND wesentlich hoeheres Risiko wegen Gegenverkehr)

In einer Verkehrspolitik, in der ein Tempolimit erzwungen wird und in der Spikesreifen verboten werden, sollte ein Limit der Achslast auf 2 (statt 10) Tonnen wirklich kein Tabu sein: ein 40-Tonner muss dann eben 20 Achsen haben, um keine Spurrillen zu erzeugen, und Hersteller wie Betreiber haben dann eben das Problem der Praktikabilitaet solcher Monstertransporter mit ihrem hohen (Lkw-Unfall) Risiko.

(EU betreibt hier das — idiotische — Gegenteil dieses Gedankens: 2011-2012 sollen 60-Tonner (die Rede war sogar schon von 80-Tonnern, die ganz einfach auf einen Zug gehoeren) erlaubt werden, d.h. Sattelschlepper mit Anhaenger)

Ganz abgesehen von noch monstroeseren Lkw-Unfaellen und der Unbeweglichkeit solcher Laster (wie soll ein 30m langer Lkw-Zug ueber einen Kreisverkehr fahren???) bedeutet das Verwenden von kleineren Fahrzeugen (Lkw-s, Busse) auch ein Mehr an “Arbeits”platz”, wie es in den Oststaaten der EU seit 10 Jahren praktiziert wird, und ein Mehr an Flexibilitaet der Routen.

Sogar fuer Lebensmittel gilt zwar: wenn sie als Grundnahrung ueber weite Strecken transportiert werden, ist das ein Plus fuer die Nahrungsmittelsicherheit — die lokal mit schlechter Ernte ja auch einmal ausfallen kann — aber solche “weitgereiste” Nahrung muss nicht notwendigerweise billiger (und von Allen mit Steuern fuer Infrastruktur subventioniert) sein als lokal erzeugte Nahrung.

ABER Kartoffel und Shrimps 2000-5000 km weit zum Schaelen zu transportieren (Kartoffel: Deutschland-Italien oder Frankreich-Polen, Shrimps: Holland-Marokko bzw. sogar Algerien) ist schlicht indiskutabel und macht nur als Romantik fuer TruckerInnen Sinn.

Strukturelle Basis dieser Probleme ist die EU als politische Union, die 1992-94 mit viel Propaganda zuerst 300 Millionen Menschen in 12 Staaten und inzwischen sogar 500 Millionen Menschen in 27 Staaten mit INSTITUTIONEN unterworfen hat

und

seit 2010 die Schraube mit Budgetkontrolle anzieht

— Beispiele: Island, Irland, Portugal, Griechenland —

und

mit “WIRTSCHAFTs”regierung” eine neue Kolonialisierung des Suedens (auch in Europa) zu zementieren versucht.

(2010: “Banken”rettungs”pakete”, 2011: unverhuellte Befehle an das griechische Parlament, “Spar”ziele” der Institutionen der EU zu “beschliessen”, bei sonstiger Verstaerkung der Repression)

Aussenpolitisch hat diese EU erst vor kurzem ca. 2008-2009 die Zollunion im suedlichen Afrika zerschlagen, indem sie mehrere Regierungen noetigte, (“sonst unterbinden wir Eure Exporte in die EU”), den hochgeruesteten Industrien der EU den “Status der Meistbeguenstigung” zu geben; d.h. im Klartext, dass alle Erleichterungen der Zollunion dort auch allen Industrien der EU zustehen muessen, womit die hyperindustrialisierten Unternehmen der EU mit voller Wucht in die suedafrikanischen Entwicklungslaender knallen, deren “Wirtschaft” aus ein paar besseren lokalen Flohmaerkten mit KonsumentInnen barfuss oder in Sandalen bestehen.

(Bestenfalls machen dort noch EU- und US- Multinationale Konzerne einander Konkurrenz, um Gelder aus ihrem Diamanten- und Uran-Raubbau (mit Methoden des predator capitalism (Raubkapitalismus), Zitat Jean Ziegler, Buch “The Empire of Shame”, en francais: “L’empire de la honte”, ISBN 978-2-253-12115-2) in die “Heimat” zurueckzuholen)

Die Strukturen bis 1992 (EWG/EC und EFTA bzw. zusammen als EWR) waren fuer alle Zwecke (mit Ausnahme von Demokratievernichtung) besser geeignet als EU, weil es Strukturen mit VERTRAG und Konferenzen waren, etwa vergleichbar mit der KSZE (Konferenz fuer Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und OSZE (durch die KSZE zur Organisation wurde, aber eben noch ohne Institutionen der Herrschaft)

Pluralismus der Gedanken UND Rituale UND Institutionen (EWG/EC und EFTA sind zumindest 2 Organisationen und Vertraege der teilnehmenden Staaten) sind jedenfalls demokratischer als Monopolismen.

Heute ist zwar ein Austritt aus dieser EU fuer kaum ein Land moeglich, siehe unten,

aber

konkrete Kritik geht dabei seit 15 Jahren unter massivstem Druck in Vergessenheit verloren: Oesterreich haette der EU gar nicht beitreten duerfen, denn die Verfassung verbietet im Staatsvertrag Art.4 (der Staatsvertrag ist seit dem 2.Weltkrieg Bestandteild der Verfassung) den “mittelbaren UND unmittelbaren politischen oder wirtschaftlichen Zusammenschluss Oesterreichs mit Deutschland”: da Deutschland EU Mitglied ist, wurde durch den Beitritt ein mittelbarer Zusammenschluss hergestellt (“Anschluss”). Und zwar nicht nur wirtschaftlich, wie er in der EWG/EC eben deshalb vermieden wurde, sondern sogar auch noch politisch.

Die Verbrecher, die den Staatsvertrag Oesterreichs zum Ignorieren und ins Altpapier schickten

— (er ist noch heute in Kraft, wird aber ins Abseits intrepretiert: wenn EU zum Hitlerstaat wird, wollen dann wieder alle Opfer und Widerstand gewesen sein) —

sind bis heute nicht verurteilt, es gab nicht einmal eine Ministeranklage: der damalige Bundeskanzler Franz Vranitzky kassiert eine doppelte Pension, die ihm zwar politisch verboten ist aber die er mit der Privatisierung der damaligen Zentralsparkasse+Laenderbank (Bank Austria, Unicredit) legalisierte; der damalige Vizekanzler Erhard Busek wurde in der Folge sogar Sonderbeauftragter fuer den Balkan; der damalige Aussenminister Alois Mock hat eine Erkrankung nach Alzheimer geltend gemacht; seine Assistentin bei den Verhandlungen Brigitte Ederer ist heute Chefin von Siemens Oesterreich; Wolfgang Schuessel, der Vranitzky bei den Privatisierungen — durch die heute Milliarden Euro an Dividenden der Staatlichen Beteiligungen an oesterreichischen Firmen verloren gingen und gehen — geholfen hat, ist noch immer Abgeordneter der OeVP und wird 2011 im Aufsichtsrat der deutschen AKW Betreiber RWE (Rheinisch Westfaelische Elektrizitaetswerke) abkassieren.

Keiner der vier Signatarstaaten (USA, GB, Frankreich, Russland) protestierte.

Heute waere aber ein Austritt aus dieser EU fuer kaum ein Land moeglich, weil die Strukturen von vorher zerschlagen sind. Austritt ohne solche Strukturen (EWG/EC/EFTA etc.) wuerde aber dem Austritt des Adolf Hitler aus dem Voelkerbund entsprechen und a) Xenohass steigern bzw. b) vor allem den Kriegs- und Ruestungs-Industrien dienen, weil politische Herrschaft — wie ja auch EU sie betreibt — mit massiven Lobbyismen und Intrigen Unfreiheiten zu erzeugen versucht, wo Widerstand entsteht:

Militaer und Religionskirchen (und oft auch “Staat”) regieren mit Entzug von Sex als allgemeiner Unfreiheit (Ausnahme nur mit Heiratsdokument) und mit Entzug von Geld und Zeit (Bewegung nur nach Kommando, Erlaubnisschein etc.etc.)

EU reagiert seit Beginn mit massiver Propaganda in Massenmedien (“den Menschen die EU besser erklaeren”, oder gleich einmal Gleichsetzung von EU mit Europa) und wirtschaftlichem bzw. politischem Druck, da gibt es eben massive Lobbyismen und Intrigen, um jede Kritik raschest zu ersticken.

Auch das Umfeld dieser Gedanken spielt eine Rolle: etwa die Beziehung zu gedanklichen Konstruktionen wie Ideologien und Religionen. Es ist weder atheistisch noch agnostisch wenn das Konzept von einem Gott oder vielen Goettern als KONZEPT VON MENSCHEN festgestellt wird: es ist schlicht Tatsache. Nur Menschen definieren Gotteskonzepte, und nur Menschen treffen Aussagen darueber.

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